Obwohl die Plattform ganz klar von Bildern und Videos lebt, ist die die Fotobeschreibung bei Instagram ist in vielen Fällen mindestens genauso wichtig.

„Hmm… was soll ich denn dazu sagen?!“ Hast auch du dir diese Frage schon mal gestellt, als du ein Foto bei Instagram posten wolltest? Das Problem kennen wir alle. Manchmal ergibt sich aus der Situation eine coole Überschrift oder es fällt einem etwas cleveres ein – doch manchmal sitzt man einfach mit dem Smartphone in der Hand und überlegt, als würde man einen Brief an den Präsidenten schreiben.

Mit diesen Strategien sitzt die Fotobeschreibung, egal ob du bei Instagram privat oder beruflich postest

Die Story zum Foto erzählen

Oft wird das Naheliegendste übersehen: Die Geschichte hinter dem Foto. Warum hast du dieses Foto aufgenommen? Beschreibe die Situation, bzw. den Moment oder was dich dazu bewegt hat, das Foto aufzunehmen. Schreibe so viel wie du magst. Wenn du etwas zu sagen hast, wird das auch gelesen. Beachte jedoch, dass deine Fotobeschreibung bei Instagram nicht länger als 2.200 Zeichen sein darf.

Diese Fotobeschreibung bei Instagram ist ein gutes Beispiel für diese Strategie:

 

Ich liebe es mit Bailey draußen in der Natur zu sein. Am liebsten dort wo nicht viel los ist. Fernab der Zivilisation 😌. Das ist mir heute morgen wieder mal so richtig bewusst geworden. Zwar haben wir den Spaziergang zwecks Zeitmangel in unserer Gegend gemacht, also auch an Häusern vorbei. Aber morgens um 7h ist noch nicht viel los gewesen. 🐶 bis auf ein paar Bauarbeiter waren wir alleine. Das Licht war heute morgen traumhaft schön und ich habe es bereut meine Kamera nicht mitgenommen zu haben 📷. Aber mal ehrlich bei den letzten regnerischen Tagen war ich gar nicht auf Sonnenschein und Traumwetter eingestellt gewesen ☀️. Aber ich zeige euch hier ein Foto, dass auch auf einem dieser Spaziergänge entstanden ist, bei dem Bailey und ich uns einfach mal aus dem Alltag ausgeklinkt haben. Einfach raus in die Natur und fort von all dem Stress und Lärm 💕.

Ein von Ist wahr geworden 💗 (@traum_vom_eigenen_hund) gepostetes Foto am

Zur Aktion motivieren

Eine Call To Action ist nicht zwingend für jede Fotobeschreibung bei Instagram nötig, aber sie ist eine gute Möglichkeit die Follower zu mehr Interaktion zu bewegen. Beispielsweise sollen die Follower den Link in der Bio klicken, um mehr über das Thema zu erfahren, das Produkt zu kaufen oder ein eBook herunterzuladen. Auch der Aufruf, Freunde zu markieren oder einen Kommentar zu hinterlassen ist eine beliebte Call To Action bei Instagram. Aber auch ganz einfache Fragen („Was macht ihr heute so“) wirken manchmal Wunder. Die Call To Action muss also zum restlichen Inhalt passen und der „nächste logische Schritt“ für den User sein.

Ein gelungenes Beispiel für diese Strategie findet man bei diesem Instagram-User:

Leave a comment with your city and describe the weather in one emoji. 👇🏼

Ein von FΞLIX (@saintfilli) gepostetes Foto am

Der erste Satz muss sitzen

Beachte, dass im Instagram-Feed nur 2-3 Zeilen deiner Fotobeschreibung angezeigt werden. Um den Rest zu lesen, müssen deine Follower auf „mehr“ tippen. Deine Beschreibung muss also entweder so kurz sein, dass sie locker in den sichtbaren Bereich passt, oder so sehr ansprechen, dass die Follower unbedingt den Rest sehen wollen. Planst du mehr zu schreiben, leite die Fotobeschreibung mit einer Frage ein. Das fesselt den Leser und macht ihn neugierig auf mehr.

Achte auf Rechtschreibung und Grammatik

Egal ob kurz oder lang, privat oder beruflich – wie du schreibst sagt mehr über dich aus, als du dir denkst. Zum Glück sind unsere Smartphones manchmal schlauer als wir, deswegen ist es empfehlenswert die Rechtschreibprüfung zu aktivieren. Das ist noch wichtiger, wenn du Inhalte auf einer Fremdsprache veröffentlichst.

Lass dir Zeit

Nur weil du das Foto jetzt aufgenommen hast, musst du es nicht unbedingt gleich posten. Nimm dir einen ruhigen Moment Zeit, um darüber nachzudenken. Die besten Ideen kommen oft nicht unter Zeitdruck.

#Hashtags nutzen

Wir haben alle Fotobeschreibungen bei Instagram gesehen, die lediglich aus 2-3 Hashtags bestehen. Das kann – je nach Situation – ganz sympathisch sein. Hashtags haben den gewissen Coolness-Faktor und sind eben ein Bestandteil von Instagram und das kann man sich doch zu Nutze machen. 

Dieses Beispiel zeigt diese Strategie:

#waitingfortonight

Ein von Gabriel Campo (@campo_) gepostetes Foto am

Passende Zitate finden

Wer sagt schon, dass unbedingt du der Autor der Fotobeschreibung bei Instagram sein musst? Zitate und Sprüche kommen immer gut an. Recherchiere im Internet nach Zitaten, die zur Stimmung des Fotos passen und schon hast du die perfekte Fotobeschreibung. Den Autor des Zitats zu nennen ist natürlich auch nett.
Wie das aussehen kann, zeigt dieses Beispiel:

Sag’s mit Emojis

Emojis sind der Hit. Dank WhatsApp, Snapchat etc. sind sie ein ganz natürlicher Teil unserer Online-Kommunikation geworden. Warum manchmal nicht einfach das passende Emoji auswählen? Und fertig ist die Fotobeschreibung.

Diese Fotobeschreibung ist ein geniales Beispiel für diese Strategie:

 

👍🏼👎🏼? #menwithfootwear

Ein von @menwithfootwear gepostetes Foto am

Mach’s wie Beyoncé

Und wenn dir nichts, wirklich rein gar nichts zum Foto einfällt und du das trotzdem posten möchtest, dann mach’s wie Beyoncé. Die Sängerin kennt das Problem mit der Fotobeschreibung bei Instagram nicht, denn sie schreibt nie eine. Ist auch ein Statement.

Ein von Beyoncé (@beyonce) gepostetes Foto am