4. Juni 2016 | Instagram Algorithmus 2016

5 Strategien, um den Algorithmus zu zähmen

Der Instagram-Algorithmus ist am Werk. Wer auf die Reihenfolge der Fotos in seinem Instagram Feed neulich geachtet hat, wird eine Änderung festgestellt haben: sie sind nicht mehr nach Aktualität sortiert.

Der Instagram Algorithmus 2016 ist da: Ein Foto, das vor 7 Stunden gepostet wurde, könnte jetzt vor Updates erscheinen, die nur 5 Minuten alt sind. Dabei werden keine Fotos komplett aussortiert, sondern nur deren Reihenfolge nach Relevanz, statt nach Chronologie angepasst.
Aber was tun? Tatenlos zusehen, wie der Instagram-Algorithmus die Oberhand gewinnt? Mit diesen fünf Strategien zähmst du den Algorithmus und kannst ihn sogar zu deinen Gunsten optimieren.

1. Poste interessante Inhalte, die für deine Zielgruppe relevant sind 

Seien wir ehrlich – keine Tipps und Tricks werden dir helfen, wenn deine Bilder, bzw. Videos schlecht sind. Bekommen deine Inhalte bei Instagram kaum Likes oder Kommentare, werden sie an Bedeutung einbüßen und vom Algorithmus als weniger relevant für deine Follower herabgestuft. Deswegen ist es zunächst einmal sehr wichtig, eine Content-Strategie für Instagram zu haben. Postest du interessante und für deine Zielgruppe relevante Inhalte, hast du wenig zu befürchten.

2. Erkenne die positiven Seiten des Algorithmus‘ 

Der Algorithmus hat auch einige gute Eigenschaften. Früher hat dein Foto nur die User erreicht, die innerhalb der nächsten 30-40 Minuten bei Instagram online waren. Danach wurde es von neuen Updates überholt und tauchte im Newsfeed unter. Glaubt man Instagram, haben wir wegen der chronologischen Reihenfolge bis zu 70 % der Updates verpasst! Der neue Algorithmus sorgt jetzt dafür, dass dein Foto auch Usern angezeigt werden könnte, die Stunden später die App öffnen. Voraussetzung ist natürlich die Relevanz, womit wir wieder beim ersten Punkt wären. Es kann also durchaus passieren, dass du Dank des Algorithmus mehr Interaktionen verzeichnest.

3. Der Instagram Algorithmus 2016 liebt Interaktionen

Die Logik des Algorithmus ist ziemlich einfach: Wenn ein Nutzer eine bestimmte Art von Fotos mit „Gefällt mir“ markiert oder kommentiert, dann interessiert er sich offenbar besonders für die Accounts, die diese Inhalte posten. Daher zeigt er ihm demnächst häufiger solche Fotos. Das hat Auswirkungen auf den Feed und auf die „Explore“-Seite.
Als Betrachter sollte man deswegen den Algorithmus erst einmal „erziehen“ und absichtlich verstärkt Fotos liken und kommentieren, die man häufiger sehen möchte. So lernt der Algorithmus unsere Vorlieben und kann uns bessere Vorschläge liefern.
Als Seitenbetreiber sollte man nach Wegen suchen, die Interaktionen mit den eigenen Beiträgen zu steigern. Offene Fragen zu stellen, die die Diskussion fördern, ist nur eine der Strategien, dies zu erreichen.

4. Instagram Algorithmus 2016: Benachrichtigungen einschalten

Gibt es Accounts von denen du keinesfalls ein Foto verpassen möchtest, schalte die Benachrichtigungen ein. Dein Handy wird dich dann per Push-Mitteilung benachrichtigen, sobald der Account ein neues Foto hochgeladen hat. Bei wie vielen Accounts man das machen möchte, ist natürlich jedem selbst überlassen. Mehr als 10 Accounts sind aber meiner Meinung nach eine Zumutung, je nachdem wie häufig sie posten.
Als Seitenbetreiber es ist natürlich eine besondere Wertschätzung, wenn die Follower sogar die Benachrichtigungen einschalten, weil sie keinen Post verpassen möchten. Wenn du konstant interessante Inhalte postest, hast du gute Chancen auf diese Ehre. Ab und zu auf diese Möglichkeit hinzuweisen schadet nicht.

5. Anzahl der abonnierten Accounts reduzieren

Mit anderen Worten: Entfolgen! Musst du wirklich jedem folgen, der ein Foto von dir geliked hat, nur damit du später mit Fotos von seinem Hund, Frühstuck oder Baby zugebombt wirst?
Gehe die Liste deiner abonnierten Accounts durch und entfolge z.B. jeden, dessen Namen du nicht zuordnen kannst. Das ist der beste Weg um sicherzustellen, dass du selbst dann, wenn ein Algorithmus im Spiel ist, immer noch Updates von Seiten siehst, die du grundsätzlich gut findest.

Trajan Tosev

Trajan Tosev

Marketing

Trajan hilft Menschen und Unternehmen starke Online-Präsenzen aufzubauen. Er kann auf 10-jährige Erfahrung in den Bereichen Online-Marketing, E-Commerce und Jounralismus zurückblicken und war zuletzt als Marketing- und Content Manager bei Deutsche Post DHL tätig. 2015 gründete er die Instagram-Seite ig4business, aus der später auch dieses Projekt entstanden ist.

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