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Die Wahrheit ist: mein Herz pocht immer noch etwas schneller, wenn ich Antworten auf meine Instagram Stories bekomme.

Was, wenn jemand etwas böses schreibt?

Oder eine Anmerkung über mein Deutsch macht?

Oder mich einfach doof findet?

Doch das ist nach 10 Monaten nicht ein Mal vorgekommen – und ich bekomme viele Nachrichten auf Instagram.

Dass meine Follower feine Leute sind ist nur eins der Learnings aus den letzten 10 Monaten. Was habe ich sonst noch aus der Nutzung von Instagram Stories (und Instagram generell) gelernt?

Learning #1: Überzeuge mit den Inhalten, bevor du mit deiner Persönlichkeit glänzt

Ich habe eine Theorie: Wenn es um Social Media geht, müssen wir (in den meisten Fällen) erst einmal von den Inhalten überzeugt werden, bevor wir anfangen, uns um die Person oder für die Marke zu interessieren, die hinter einem Account steht.

Diese Theorie hat sich in meinem Fall bestätigt. Auf meiner Instagram-Seite stand von Anfang an der Mehrwert im Fokus – ich habe in meinen Postings ursprünglich wenig bis gar nichts von mir als Person durchblicken lassen.

Und zwar nicht aus Heimlichtuerei, sondern weil sich realistisch gesehen am Anfang niemand richtig für mich als Person interessiert hat. Mein Ziel war (und ist es immer noch) eine bevorzugte Informationsquelle rund um das Thema Instagram Marketing für meine Follower zu werden und das geht eben nur durch den Content.

Als Instagram die Stories eingeführt hat, habe ich diesen Ansatz auch auf das neue Format übertragen. Zwar konnten meine Follower endlich die Person hinter dem Account sehen, doch ich habe mich nach wie vor auf mein Thema konzentriert und auch in den Stories über Instagram Marketing gesprochen.

Erst nach einer Weile habe ich gemerkt, dass das Interesse auch an mir als Person wächst. Das finde ich natürlich schön und nach und nach gibt es jetzt immer mehr Einblicke in mein Leben (zumal es bei mir keine große Trennung zwischen Arbeit und Leben gibt 😉 )

Ich bin fest davon überzeugt, dass ich ohne den wirklich wertvollen Content, den ich Tag für Tag auf der Seite poste, nicht soweit gekommen wäre.

Nicht falsch verstehen – ich finde es extrem wichtig, Persönlichkeit und Authentizität zu zeigen, aber ich finde es noch besser, wenn das mit einem Nutzen für die Follower verbunden ist.

In meinem Live-Streaming zu diesem Thema (s. Video oben) hat jemand folgenden Vergleich gezogen: “Das ist wie mit Musikbands. Zuerst findest du die Musik gut und erst dann interessierst du dich für die Bandmitglieder.”

Und das trifft es genau.

Learning #2: Es geht nicht um dich

Diesen Punkt habe ich oben im Video (Auszug aus dem Live-Streaming zum selben Thema) leider nicht so gut erklärt, wie ich es mir gewünscht hätte. Nachdem ich meine Gedanken nochmal neu sortiert habe, ist hier meine revidierte Aussage. 🙂

Ich glaube, dass viele Entrepreneure, Social Media Manager, Freelancer und Blogger ihren persönlichen Vorlieben zu große Bedeutung beimessen.

Viele lehnen Snapchat oder Instagram noch ab, mit der Begründung “Ich bin zu alt dafür”, “Ich verstehe das nicht” oder “Ich mag das nicht.”

Über Themen wie Video, Stories oder sogar Live-Streamings wollen sie erst gar nicht nachdenken – weil SIE keine Lust haben, sich vor die Kamera zu stellen und für die Follower da zu sein.

Und das ist nicht nur ein großer Fehler, sondern es ist auch schädlich fürs Business.

Echte Unternehmer und flotte Social Media Manager lassen sich nicht davon leiten, was SIE persönlich mögen, sondern achten darauf, wo die meisten Menschen ihre Zeit verbringen und welches Format, bzw. soziales Netzwerk bei den Menschen, die sie erreichen wollen, gerade die größte Aufmerksamkeit erzeugt.

Und in 2017 ist das Format Video in allen seinen Ausprägungen (z.B. Story oder Live-Streaming) eben ein Thema, das wir nicht länger ignorieren sollten.

Hier müssen persönliche Befindlichkeiten beiseite gelegt werden, denn deinen Followern ist es egal, dass du glaubst, du siehst doof aus auf Videos. Sie werden schnell zum nächsten ähnlichen Account wechseln und dich genauso schnell vergessen, wie deine Twitter Follower damals. 😉

Auch ich hatte mit meinen Defiziten zu kämpfen. Ich lebe zwar mittlerweile fast 10 Jahre in Deutschland und ich weiß, dass mein Deutsch ziemlich gut ist. Ich mache mir aber trotzdem manchmal Sorgen, dass jemand deswegen meine Marketing-Expertise in Frage stellen könnte.

Ich weiß, irrational, aber sind Ängste das nicht fast immer? 😉

Übrigens, ich habe bisher nicht einmal einen Kommentar über mein Deutsch bekommen. Ich glaube, es liegt einfach daran, dass meine Follower viel zu sehr damit beschäftigt sind, meine Tipps umzusetzen und sich über die Ergebnisse zu freuen. 🙂

Learning #3: Gut gemachte Stories stechen aus der Masse heraus

Zu jedem Zeitpunkt gibt es jede Menge Stories unserer Kontakte auf Instagram. Die einen mehr, die einen weniger Interessant. Wir lassen uns aber gerne zwischendurch mal davon berieseln, großes Kino erwarten wir hier in der Regel nicht.

Und genau das habe ich mir seit der Einführung von Instagram Stories zunutze gemacht.

Ich wollte nicht nur noch eine weitere Stimme in dem ganzen Story-Trubel sein, sondern ich wollte mich mit meinen Stories abheben und meine Follower damit begeistern.

Obwohl mittlerweile viele Menschen und Unternehmen Stories auf Instagram machen, stechen die Stories, die gut durchdacht und kreativ umgesetzt sind, trotzdem aus der Masse heraus.

In meinem Fall sind fast 90 % der Stories gut vorbereitet, haben einen roten Faden und, was mir sehr wichtig ist, haben einen Mehrwert für die Follower.

Das waren meine 3 Learnings aus 10 Monaten Instagram Stories. Wie ist eure Erfahrung mit diesem Format?

Ich freue mich auf Kommentare!

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